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PRIVATE ALTERSVORSORGE Investmentfonds legen zu
Published at 2014-08-20 15:16:11
 

Trotz der guten Wirtschaftslage in Deutschland sorgt sich die Mehrheit der Deutschen um ihre Ersparnisse für die Altersvorsorge. Begründet wird die wachsende Besorgnis mit den anhaltend niedrigen Zinsen und einem möglichen Anstieg der Inflationsrate. Wenn die Zinsen weiterhin auf dem niedrigen Niveau verharren, müssen sich die künftigen Ruheständler auf große Lücken in der privaten Altersversorgung einstellen, weil sie große Teile ihrer Altersvorsorge in Lebensversicherungen investiert haben und die Gesellschaften Garantiezins und Überschussbeteiligung weiter senken. Dennoch bleiben Lebensversicherungen auch künftig ein wichtiger Baustein in der privaten Altersvorsorge, wenngleich ihre Bedeutung weiter abnimmt. Investmentfonds werden hingegen zu den eindeutigen Marktgewinnern in der privaten Altersvorsorge gehören. Das geht aus dem Branchenreport PRIVATE ALTERSVORSORGE hervor, erschienen im Verlag BBE media.

 

Nach Berechnungen von BBE media verfügten die privaten Haushalte in Deutschland Ende 2013 über ein Altersvorsorgevermögen von fast 7 Billionen Euro, womit das Volumen innerhalb der vergangenen 10 Jahre mit 35 Prozent deutlich stärker gewachsen ist als das Bruttoinlandsprodukt (plus 27 Prozent). Mit rund 65 Prozent bzw. 4,5 Billionen Euro entfällt der Löwenanteil des Vermögens für die Private Altersvorsorge auf Immobilienwerte, ein Viertel auf reine Geldvermögen (1,6 Billionen Euro) und weiter 800 Milliarden Euro auf Lebensversicherungen.

 

Die Geldanlage in Altersvorsorgeprodukte wird weiterhin kräftig wachsen und könnte bis zum Jahr 2018 ein Volumen von 8,2 Billionen Euro erreichen (plus 17 Prozent). Deutlich darunter wird der Zuwachs der Geldanlagen in Lebensversicherungen ausfallen (plus 11 Prozent), während die reinen Geldvermögen (ohne Lebensversicherungen) einen überdurchschnittlich starken Anstieg um 34 Prozent auf 2,2 Billionen Euro verzeichnen werden.

 

Für den BBE-Branchenreport PRIVATE ALTERSVORSORGE wurden 116 Entscheider aus Banken und Versicherungen zu ihrer Markteinschätzung befragt. Hiernach misst die Mehrheit der Experten (über 70 Prozent)  der Altersvorsorge für den privaten Geldanlagemarkt künftig eine hohe bis sehr hohe Bedeutung bei. Investmentfonds werden nach Meinung von 73 Prozent der Befragten zu den eindeutigen Marktgewinnern in der privaten Altersvorsorge gehören. Zu dieser Einschätzung passt, dass Investmentfonds und Aktien als die wachstumsstärksten Anlageformen in der privaten Altersvorsorge eingestuft werden. Mit 82 Prozent liegen Investmentfonds mit einem deutlichen Abstand auf Platz eins unter den Altersvorsorgeprodukten mit dem stärksten Wachstumspotenzial in den nächsten Jahren.

 

Bei den Vertriebswegen für die Altersvorsorge werden nach Meinung der Brancheninsider vor allem Allfinanzvertriebe und der mobile Vertrieb in den nächsten Jahren stark an Bedeutung zunehmen. Auch spezielle Bankfilialen mit einem Schwerpunkt auf die Beratung zur Altersvorsorge dürften nach Meinung der Experten zu den Gewinnern zählen. Weiter in den Vordergrund rückt der Online-Vertrieb.

 

Bei der Einschätzung zu den aktuellen Entwicklungen auf dem Markt für die private Altersvorsorge geht eine deutliche Mehrheit der Experten (72 Prozent) davon aus, dass die anhaltend niedrigen Zinsen für geringere Rentenerwartungen sorgen. Außerdem ist die Mehrheit der Experten davon überzeugt, dass das niedrige Zinsniveau für eine abnehmende Sparbereitschaft sorgt. Drei von vier Experten geben zudem an, dass langfristige Anlagen für die Private Altersvorsorge weiter an Bedeutung verlieren.

 

Der Branchenreport PRIVATE ALTERSVORSORGE (Jahrgang 2014) enthält auf 390  Seiten (DIN A4) über 270 Tabellen und Übersichten u. a. zu den Themen: Ausgabebereitschaft, Interesse, Bedeutung, genutzte Produkte für die Altersvorsorge wie Immobilien, Investmentfonds, Riester, betriebliche Altersvorsorge, private Rentenversicherung, Lebensversicherung, etc. (je nach Fragestellung differenziert nach Geschlecht, Alter, Einkommen, Beruf, Bildung, Lebensphase, Region, Haushaltsgröße), aktuelle Marktdaten, Trends und Prognosen.

 

Weitere Informationen finden Sie hier: Branchenreport PRIVATE ALTERSVORSORGE 2014

 



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